In der ersten Woche war ich in Samara unterwegs um mich zu orientieren, Einkaufsmöglichkeiten und Haltestellen zu finden und mit dem Bus zu fahren.
Ab der zweiten Woche lernte ich die Kirchengemeinde und meine beiden Schützlinge kennen, mit denen ich nun zusammenarbeiten würde.
Die Kirche befindet sich 45 min mit dem Bus entfernt in der Nähe der Wolga. Sie hat eine Stuttgarter Orgel und bietet offene Veranstaltungen an und sie ist eine Kontaktstelle für Deutschsprachige.
In der Kirchengemeinde unterstütze ich zweimal pro Woche Kinder in einer Bastelgruppe.
Die Bastelarbeiten werden auf dem Kirchenbasar verkauft.
Meine beiden Schützlinge sind körperlich stark eingeschränkt.
An zwei anderen Tagen mache ich mit einem meiner beiden Schützlinge Krankengymnastik um seine Gelenke zu bewegen. Seine Mutter hat mir gezeigt, wie es gemacht wird. Außerdem habe ich eine Videoaufnahme, nach der ich mich richte. Anschließend spiele ich noch mit seinem jüngeren Bruder, der sehr lebhaft ist.
An einem weiteren Tag gehe ich zu meinem zweiten Schützling, der ebenfalls stark beeinträchtigt ist. Ich helfe beim Anziehen und beschäftige mich mit ihm, damit seine Mutter in Ruhe kochen kann, z. B. lese ich ihm auf russisch vor.
Zweimal die Woche habe ich Russischunterricht, mittwochs und sonntags.
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